Ressorts.
Sechs Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren — von der Brautstrauß bis zur Trauerfloristik.
- 01
Hochzeit
Das Ressort für die Hochzeits-Floristik als bedeutendste Eventfloristik-Sparte. Brautstrauß-Stile zwischen Round/Hand-Tied (klassisch gebunden), Cascade (fließend-hängend), Glamelia (zusammenmontiert aus einzelnen Blütenblättern), Tropical (exotisch), Phyto-Komposition (botanisch-strukturell), Trauungs-Bogen-Architektur zwischen schlichter Säule und überspannter Pergola, Tischdekoration für die Tafel mit ihren proportional gestalterischen Höhen-Konventionen (Langtafel-Variation vs. Runde-Tafel-Variation), Saalfloristik in ihrer säulen- und deckenbezogenen Logik. Wir lesen Hochzeits-Floristik als kunsthandwerkliche Disziplin mit eigenen formalen Standards.
→ - 02
Trauer
Das Ressort für die Trauerfloristik als anspruchsvolle und still-präzise Disziplin. Trauerkränze in ihrer historisch gewachsenen Form-Tradition (Bogen, Rondo, Längs-Variation), Sarg-Bouquets in ihrer Größen- und Höhen-Logik je nach Sarg-Tradition, Urnen-Schmuck als jüngere Variante mit eigener Proportions-Frage, die Symbolik der Trauer-Pflanzen zwischen Lilien, Rosen, Chrysanthemen und Pflanzen-Tafel-Komposition, die konfessionellen Trauer-Traditionen zwischen evangelischer Schlichtheit und katholischer Pracht, die jüdische und muslimische Trauer-Praxis als kulturhistorisch-floristische Kontextualisierung. Sober, ohne Trauer-Industrie-Marketing.
→ - 03
Saison
Das Ressort für die saisonale Floristik-Praxis. Advent und Weihnachten als Floristik-Jahreshöhepunkt mit Adventskränzen, Türkränzen und Tischgestecken in ihrer Tannen-/Mistel-/Beeren-Konvention, Ostern als zweite Frühjahrs-Welle mit Osterstrauß und Tafelschmuck (Pflanzen-Schmuck mit Weiden, Forsythien, Tulpen, Hyazinthen), Karneval mit seinen regional differenten Floristik-Verbrauchs-Profilen, Erntedank mit der bäuerlich-traditionellen Symbolik, Allerheiligen mit der dichten Grab-/Kranz-Saison, Mariä Lichtmess mit ihrer Februar-Geschichte. Saisonale Floristik als kulturhistorisches und werkstatt-praktisches Doppelfeld.
→ - 04
Event
Das Ressort für die nicht-rituelle Eventfloristik. Hotellerie-Floristik mit ihren wöchentlich-zyklischen Lobby-Arrangements, Restaurant-Floristik mit den spezifischen tischdimensions-bezogenen Anforderungen, Unternehmens-Veranstaltungs-Floristik zwischen kontrolliertem CI und schmucker Ausgestaltung, Messe-Floristik mit der schwierigen Massen-Beschaffungs-Logik, private Feiern (Jubiläum, Geburtstag, Erstkommunion-Feier, Tauffeier) mit ihrer privat-familiären Gestalt-Frage. Reportagen aus Floristik-Werkstätten, die diese B2B-Sparte als zweites Standbein neben dem klassischen Endkund:innen-Geschäft betreiben.
→ - 05
Handwerk
Das Ressort für die floristische Berufs-Architektur. Floristik-Ausbildung als duales Berufsbild nach Berufsbildungsgesetz (Floristin/Florist, 3 Jahre Lehre, IHK-Abschluss), der Fachverband Deutscher Floristen e.V. (FDF) als Berufs- und Tarifvertretung mit Sitz in Düsseldorf, die Meisterschule Straelen als deutsche Floristik-Meister-Schmiede, die IPM Essen (Internationale Pflanzenmesse) als jährliches Branchen-Highlight Januar, der Weltverband FlorintAlmaz/Inflowers, die jüngere Diskussion um den Floristik-Nachwuchs-Mangel im DACH-Raum und um die Wiedereinführung der Meister-Pflicht in der Anlage-A-Diskussion der Handwerksordnung.
→ - 06
Material
Das Ressort für die werkstoffliche Dimension. Die Schnittblumen-Welt zwischen den großen Auktions-Häusern (FloraHolland Aalsmeer als Welt-Marktplatz, Royal FloraHolland Amsterdam, deutsche Versteigerungs-Großhändler), Beschaffungs-Logistik zwischen Eintags-Kühlketten und Lager-Frist-Management, die Kenia-Rosen- und Ecuador-Rosen-Frage als wirtschaftlich dominante Schnittrosen-Quelle mit ihrer Klimabilanz-Diskussion, Fair-Trade-Floristik als Verband (Slow Flowers, Bouqs, deutscher Floristik-Bio-Verband), regionale Substanzpflanzen vs. saisonal verfügbares Material, die wachsende Diskussion um „Slow Flowers" als CO2-bewussten Beschaffungs-Modus. Sober, mit handelsökonomischem Bezug.
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